Sie ist hauptsächlich dann ein modisches Thema, wenn sie funktional zum Einsatz kommen und gegen Kälte und Wind schützen soll: die Kopfbedeckung für Damen. Galt es noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts als beinahe unschicklich, ohne einen Hut das Haus zu verlassen, haben diese eleganten Accessoires in unseren Breiten leider weitestgehend ausgedient. Dafür gibt es neue, sportliche Alternativen wie Stirnbänder oder Ohrenwärmer, die die gediegenen Hut-Variationen souverän auf die hinteren Ränge verweisen. Aber es kommen auch sommerliche Newcomer hinzu wie Bandanas oder Kopftücher, die Farbe ins Spiel bringen und die ohnehin schon recht breit aufgestellte Welt der Accessoires gehörig aufmischen.
Die Modewelt kennt vieles, was als Kopfbedeckung für Damen durchgeht, und jede Saison hat ihre Favoriten am Start. Im Winter ist das Wärmste, was Frau sich an kalten Tagen aufsetzen kann, eine Skimaske oder Sturmhaube, die wirklich nur Nase und Augen freilässt, dafür Kopf, Ohren, Gesicht und Hals verlässlich vor klirrender Kälte schützt. Auf die Maximalvariante folgen gängige Strickmützen wie schlichte Beanies oder extravagantere Modelle mit Bommel, Ohrenklappen oder praktischem Bindeband. Die komfortablen Slouches werden aus atmungsaktiven Stoffen gefertigt und sind ganzjährig bequeme Begleiter. Auf sie folgen Baskenmützen, auch Bérets genannt, die eine Spur eleganter in Erscheinung treten.
Die nächste Stufe nehmen Basecaps oder Schiebermützen ein. Sie wirken sportlich, können aber auch, wenn sie aus entsprechend hochwertigen Materialien wie Tweed oder anderen Wollstoffen gefertigt werden, durchaus einen Hauch von Eleganz verströmen. Apropos Eleganz: Wer sich nach einer Kopfbedeckung für Damen erkundigt, wird früher oder später natürlich auch nicht an klassischen Hüten vorbeikommen. Sie sind leider aus dem Alltag fast verschwunden, haben in einigen Ländern wie England jedoch oder auf besonders stilvollen Hochzeiten noch ihren großen Auftritt. Im Sommer punkten lässige Strohhüte, schicke Panamahüte oder Bucket Hats. Das Schlusslicht bilden Bandanas, Stirnbänder und Kopftücher.
Eine solide Kopfbedeckung ist für Damen der Gipfel guten Stils, wenn es um modischen Feinschliff geht. Während Mützen und Stirnbänder typische Freizeit-Accessoires repräsentieren, mögen Hüte und Baskenmützen es definitiv lieber elegant. Sie passen zu schlichten Wollmänteln oder -jacken und runden im Frühling auch zu Tweed-Blazern und schicken Lederjacken ein smartes Outfit gelungen ab. Sportive Bandanas, Stirnbänder und funktionale Kopftücher sind zu Wander- und Outdoorjacken eine kluge Entscheidung. Bequeme Beanies oder Slouches aus Baumwolle hingegen passen das ganze Jahr hindurch in jede Handtasche und sind so immer mit dabei.
Im Sommer haben Basecaps und Fischerhüte in Blau ihren großen Auftritt. Eine Sonderform bilden Visors oder Sonnenvisors, also Schildkappen ohne Kopfteil, die unkomplizierten Styling-Inspirationen entgegenkommen. Sie passen zu Bermudas, Leinenhosen und Capris und verleihen jedem Look einen entspannten, lässigen Touch. Wer zum Sommerkleid oder zu einem luftigen Rock einen Hut tragen möchte, entscheidet sich am besten für einen klassischen, schlichten Panamahut. Diese Modelle sind zeitlos und stehen jedem Typ.